Gemeinsam Energiesparen und den Geldbeutel der Schule füllen
Ein Klingeln, Menschen strömen auf den bis eben noch verlassenen Schulhof. Zur selben Zeit brennt im Klassenzimmer noch das Licht. Ein Fenster ist geöffnet, während die Heizung immer mehr Wärme produziert.
Seit 1996 versucht ein Energie-Einsparprojekt, das fifty/fifty-Projekt, genau solche Situationen in Hamburgs Schulen zu verhindern. Gleichzeitig soll das eingesparte Geld den Schulen direkt zu Gute kommen. Björn von Kleist, der für die Hamburger Schulbehörde das Projekt koordiniert, erklärt die Idee so: „Eine Schule bekommt 50% ihrer Einsparungen aus den Bereichen Strom, Heizenergie, Wasser und Abfall als frei verfügbare Prämie.“
Weiterlesen
Kaputt von der harten Arbeit lässt Ajamu sich auf den einfachen Hocker fallen. Eine Schüssel mit einer mageren Suppe, so flüssig wie Wasser, so unrein wie Dreck, steht vor ihm. Doch das Geld reicht nicht immer für eine ausgewogene Mahlzeit aus. Heute erst ist sein jüngster Sohn unter der schweren Arbeit zusammengebrochen. Wie soll das denn weiter gehen? Seine Kinder müssen schließlich arbeiten, denn deren Verdienste brauchen sie und trotzdem reicht es immer noch nicht aus. 
Freundlich empfängt mich Frau Illy Schmidt und begleitet mich in ihre kleine, stille Küche.
Der Raum ist heiß und stickig. Es riecht nach Rinds-Bouillon. Frau Odya erklärt dem WPK Kurs „Forschen & Entdecken“, was sie zu tun haben.
Wenn mal wieder die gewisse Zahl zwischen fünf und sieben unter der Arbeit steht, wenn die Trinkflasche in der Schultasche ausläuft, wenn der Freund/die Freundin per SMS Schluss macht und wenn es den ganzen Tag so weiter geht. Spätestens dann kann man sich sicher sein, dass das wieder einer von diesen Tagen ist, an denen man einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden ist und das Unheil bis zum Einschlafen kein Ende nehmen wird. Solche katastrophalen Tage hat jeder Mal, doch zum Glück sind sie genauso selten wie ärgerlich.
Es ist Pause. Man sieht 5 Mädchen, die tuschelnd in einem Kreis stehen. Etwas weiter entfernt sieht man Sonja aus der achten Klasse, die ganz alleine steht. Immer wieder gucken die Mädchen zu ihr rüber und fangen dann an zu lachen oder zeigen mit dem Finger auf sie. So etwas erlebt Sonja jeden Tag und das nur, weil sie Sachen von C&A trägt anstatt Klamotten aus der neuen Hollister Kollektion.