Gemeinsam Energiesparen und den Geldbeutel der Schule füllen
Ein Klingeln, Menschen strömen auf den bis eben noch verlassenen Schulhof. Zur selben Zeit brennt im Klassenzimmer noch das Licht. Ein Fenster ist geöffnet, während die Heizung immer mehr Wärme produziert.
Seit 1996 versucht ein Energie-Einsparprojekt, das fifty/fifty-Projekt, genau solche Situationen in Hamburgs Schulen zu verhindern. Gleichzeitig soll das eingesparte Geld den Schulen direkt zu Gute kommen. Björn von Kleist, der für die Hamburger Schulbehörde das Projekt koordiniert, erklärt die Idee so: „Eine Schule bekommt 50% ihrer Einsparungen aus den Bereichen Strom, Heizenergie, Wasser und Abfall als frei verfügbare Prämie.“
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Großer Ansturm. Viele Menschen stehen in einer Schlange. So sieht es an den Öffnungstagen Montag, Mittwoch und Freitag vor der Uetersener Tafel aus.
Uetersen Jürgen Wolff (75), ein alter Mann mit freundlichem Gesichtsausdruck, festem Händedruck und fröhlichen Blick. Er lächelt einem zu. Wir sitzen in seiner Küche. Sie ist aus einer andern Zeit. Überall hängen schwarz-weiß Bilder. Es steigt uns ein Geruch von alten Möbeln in die Nase. Man fühlt sich wie in einer alten Zeit, den 70er Jahren. Und über die wollen wir mehr wissen. Hier sind wir also genau richtig.
Im Sommer 2006 schien es schon fast verloren zu sein. Die ehemaligen Eigentümer des Burg Kinos hatten die letzte Hoffnung aufgegeben. Auf der Suche nach einem Nachfolger dachten sie sofort an ihren Kollegen in Barmstedt. Dieser zögerte nicht lange, denn er hatte sich sofort in das Uetersener Kino verliebt.
Jeder kennt es. Viele haben schon einmal dort gegessen. Mundfein- die Pizzawerkstatt.
Jemand spricht. Jemand schreibt. Jemand lacht. 31 kreative Köpfe im Alter von 13-19 Jahren schauen gespannt auf einen Fernseher, aufgestellt in einem Klassenzimmer. In dem Schwarzweiß-Film tanzen Männer und Frauen miteinander. Alle Frauen haben kurze, gelockte Haare. Es geht um die 1950er Jahre.